Einfach schön anzuschauen: Der Schmuckantennenwels (Pimelodus ornatus)

Pimelodus ornatus und Heros efasciatus spec. „blue“

Der im nördlichen Südamerika beheimatete Schmuckantennenwels (Pimelodus ornatus) ist eine recht aktive Art, die leider selten importiert wird. Alles in allem wirkt sie ein wenig wie der „Große Bruder“ des allenthalben bekannten und recht beliebten Engelantennenwelses (Pimelodus pictus).

 

Das Foto trügt nicht: Der Schmuckantennenwels verhält sich anderen Fischarten hinreichender Größe wie hier Heros efasciatus spec. „blue“ gegenüber friedlich.

Schmuckantennenwelse (Pimelodus ornatus)

Umstrittener ist das innerartliche Verhalten von Pimelodus ornatus: Lediglich in der Eingewöhnungsphase scheint dieses unproblematisch zu sein, danach kann man es als teils recht territorial beschreiben: Dann nämlich wird der eigene Schlupfwinkel mit Drohgebärden wie seitliches Schlagen mit dem Schwanzstiel, erforderlichenfalls auch blitzschnell ausgeführten kleineren bis heftigeren Beißattacken gegen Artgenossen verteidigt. Die unterlegenen Rivalen können dabei sichtbare Hautverletzungen bis hin zu abgeknickten Barteln davontragen, die zum Glück rasch abheilen beziehungsweise nachwachsen. Auch außerhalb der Verstecke scheint jedes Exemplar mehr oder weniger sein eigenes Revier zu besetzen. Andererseits scheinen sich diese Reibereien in sehr großen Becken mit einem Fassungsvermögen von 2.000 Litern und mehr zu legen.