Mo

02

Jan

2012

Schwarz, geheimnisvoll, faszinierend: Hemibagrus wyckii

Hemibagrus wyckii

Den in Südostasien verbreiteten Hemibagrus wyckii beschreibt der international anerkannte Welsexperte Dr. David Sands als einzige Süßwasserfischart, die keine Angst vor Menschen kennt. Thailändische Fischer glauben zudem, dass ihr geheimnisvolle Kräfte zukommen. Überhaupt lässt der Mythos, der Hemibagrus wyckii umgibt, allerlei Geschichten ranken. Nicht selten vermischen sich dabei wahre Informationen mit Übertreibungen und Angedichtetem. Denn dieser zweifelsohne aggressive Wels kann sich auch von einer anderen Seite zeigen und dem verantwortungsvollen Pfleger große Freude bereiten.

Hemibagrus wyckii

Artbeschreibung

Mit seinem flachen, breiten Kopf und der auffallend schwarzen Färbung ist Hemibagrus wyckii eine imposante Erscheinung.

 

Ein unverwechselbares Kennzeichen sind die glasartigen blauen Augen, von daher stammt auch die englische Bezeichnung "Crystal Eyed Catfish" – einen deutschen Namen gibt es nicht. Hinzu kommen die attraktiven schneeweißen oberen und unteren Kanten der Schwanzflosse.

Bis ein noch junger Hemibagrus wyckii seine Endgröße erreicht hat, die in der Natur bei 70 bis 75, im Aquarium bei 60 bis 65 Zentimetern Standardlänge liegt, ist es ein langer Weg, denn mit rund 2 Zentimetern pro Monat ist das Wachstum für einen Raubwels eher gemäßigt und ab einer Länge von 35 Zentimetern verlangsamt es sich zusätzlich.

 

Ausgewachsene Weibchen bleiben etwas kleiner. Sie sind auch dickleibiger und blasser gefärbt als die schlanken und tiefschwarzen Männchen, deren Genitalpapille verlängert ist.

 

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